Wasserstoffpolitik: Mehr Tempo!

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Die Bundesregierung muss mehr Tempo und mehr Entschlossenheit in ihrer Wasserstoffpolitik zeigen.

Dies fordern in einem Schreiben an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier der VDMA sowie der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband (DWV) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Der Beschluss der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) werde seit einem halben Jahr verzögert. Nun sei es höchste Zeit, die Strategie endlich zu verabschieden und mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu beginnen. Die Unternehmen stehen in den Startlöchern, brauchen aber dringend Planungssicherheit, um ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaziele auch durch Wasserstoffnutzung leisten zu können. Es besteht zudem die Gefahr, dass der bisherige Technologievorsprung und Wettbewerbsvorteile verspielt wird.

Schon heute sind die Anlagebauer in der Lage, jährlich mehr als ein Gigawatt Elektro­lyse­leistung bereitzustellen, erklären die Verbände. Als Ziel der NWS könnten daher schon für die Mitte des Jahrzehnts drei bis fünf Gigawatt gesetzt werden. VDMA, DWV und DVGW treten weiterhin für ein Marktdesign für Wasserstoff ein, um die Technologien schnellstmöglich industriell zu skalieren.