Startschuss für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“

Rolls-Royce Power Systems AG

Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 27. Februar 2017 fällt der Startschuss für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“.

Damit werden die Energiewirtschaft, der Verkehrssektor und die maritime Wirtschaft technologisch und innovationspolitisch enger verzahnt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt für die kommenden drei Jahre rund 130 Millionen Euro bereit und setzt damit Anreize für die Nutzung von Synergien durch Forschung und Entwicklung in ambitionierten Innovationsprojekten mit systemorientiertem Charakter.

Wie bereits im Rahmen einer Info-Veranstaltung am 15. Februar 2017 im VDMA berichtet, liegt der Fokus der Förderbekanntmachung auf Forschungsprojekten zur Herstellung und Nutzung von alternativen, strombasierten Kraftstoffen und der Einbindung der neuen Technologien in die Energiewirtschaft. Aus der Sicht von VDMA Motoren und Systeme ist insbesondere die konkrete Berücksichtigung von maritimen Anwendungen sehr zu begrüßen und ein wichtiger Fingerzeig für die Großmotorenindustrie, sich zu beteiligen. Das anvisierte Fördervolumen macht die Bedeutung für die Bundesregierung deutlich und eröffnet viele Chancen für interessante Projekte.

Staatssekretär Beckmeyer: „Mit der neuen Förderinitiative setzen wir gezielt auf die Verknüpfung von innovativen Energie- und maritime Technologien. Damit bringen wir die Energiewende im Verkehr voran. Zugleich eröffnet der Einsatz CO2- und schadstoffarmer Verbrennungsmotoren neue Chancen für die deutsche Industrie.“

Im Nachgang der VDMA-Veranstaltung vom 15. Februar stehen wir auch weiterhin zur Verfügung zur Vermittlung von Kontakten zwischen Industrie und Wissenschaft.

Die Bekanntmachung des BMWi haben wir Ihnen unten zum Download bereitgestellt. Mit der Administration der Fördermaßnahme hat das Ministerium den Projektträger Jülich (PtJ) und den Projektträger TÜV Rheinland (PT TÜV) beauftragt. Nähere Informationen hierzu sind auf den Internetseiten der Projektträger abrufbar:
www.ptj.de/energiewende_im_verkehr und  www.tuvpt.de

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