Schiffsklassifikation industriegerecht gestalten

Caterpillar Marine Power Systems

Im Schiffbau überprüfen Klassifikations-gesellschaften auf Basis ihrer eigenen technischen Vorschriften (den sogenannten Rules) die sicherheitstechnische Eignung des Schiffes und der Ausrüstung, wie zum Beispiel der Motoren und deren Komponenten.

Im Schiffbau überprüfen Klassifikationsgesellschaften auf Basis ihrer eigenen technischen Vorschriften (den sogenannten Rules) die sicherheitstechnische Eignung des Schiffes und der Ausrüstung, wie zum Beispiel der Motoren und deren Komponenten. Zudem sind die Klassifikationsgesellschaften für die regelmäßige Kontrolle des Erhaltungszustandes des Schiffes und der Einrichtungen auf dem Schiff verantwortlich und überprüfen im Auftrag von Flaggenstaaten unter anderem Einhaltung der Emissionsgrenzwerte.

Die Vorschriften, nach denen die Klassifikationsgesellschaften ihre Überprüfungen vornehmen, weisen zum Teil Unterschiede auf, die Motorenherstellern und deren Zulieferern Probleme bereiten. Aus diesem Grund fördern wir den Dialog mit den wichtigsten Klassifikationsgesellschaften. Oberstes Ziel ist eine qualitätsorientierte Klassifikation im Zusammenspiel mit praktikablen Prozessen unter Einbeziehung der herstellereigenen Qualitätssysteme. Sowohl in gemeinsamen Arbeitskreisen mit Klassifikationsgesellschaften als auch bei der Umsetzung der EU-Klassenverordnung drängt der VDMA auf industriegerechte Klassifizierungsverfahren, um das erforderliche Qualitätsniveau der Motoren und -komponenten bei möglichst geringen Kosten nachzuweisen und Mehrfachzertifikate zu vermeiden.

International Maritime Organisation (IMO)

International Association of Classification Societies (IACS)

CIMAC